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Nationaler Verband der Genossenschaftsbanken
Der italienische Verband der genossenschaftlichen Kreditinstitute (Federcasse), wurde 1950 gegründet und vertritt als nationaler Verband eine spezifische Gruppe von Banken, deren Existenzberechtigung und Marktnische aus ihrer geringen Größe, genossenschaftlichen Struktur, lokalen Anbindung, dem Prinzip der Gegenseitigkeit sowie der speziellen Beziehung zu ihren Mitgliedern resultiert.
Auftrag Der Auftrag des italienischen Verbandes besteht in der Vertretung der Interessen der Mitgliedsbanken, insbesondere gegenüber der italienischen Regierung, sowie in der Förderung ihrer weiteren Entwicklung. Der Verband legt die strategischen Leitlinien für die Genossenschaftsbanken fest, wobei ethische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Ziele im Mittelpunkt stehen. Zudem ist der Verband verantwortlich für die Planung, Koordinierung und Entwicklung des Netzwerks, die Förderung des Image der Branche sowie die Außenbeziehungen.
Mitglieder Gegenwärtig sind 438 Genossenschafts- und Landwirtschaftsbanken in allen Landesteilen Mitglied des Verbandes. Insgesamt bilden sie eine der bedeutendsten Bankengruppen des Landes mit mehr als vier Millionen Kunden und mehr als 4.044 Zweigstellen. Ende 2008 überstiegen die Gesamteinlagen 113,6 Mio. Euro. Die Genossenschaftsbanken haben mehr als 926.000 Mitglieder aus allen Branchen und allen sozialen Schichten der italienischen Gesellschaft.
Internationaler Rahmen Auf internationaler Ebene sind die Mitglieder der italienischen Genossenschaftsbanken durch Federcasse Mitglied der Europäischen Vereinigung der Genossenschaftsbanken mit Sitz in Brüssel. Sie unterhalten zudem Beziehungen zu zahlreichen europäischen Genossenschaftsbanken.
Präsident: Alessandro Azzi
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